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photo INTERNATIONAL
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Sonderausstellung 15

Black Art Matters

Vernissage Link verschickt

(ohne Namen)

Deutschland

"Joshua Amissah, geboren 1995, absolvierte zunächst ein Studium der Bildenden Kunst und Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste, bevor er sich dem Design zuwandte. Nach einem Studienaufenthalt an der Humboldt-Universität zu Berlin erlangte er im Jahr 2021 den Design-Förderpreis der ZHdK für sein Fotografieband „BLACK MASCULINITIES“, welcher 2023 vom Bundesamt für Kultur für den renommierten Swiss Design Award nominiert wurde. Abgesehen von seiner Tätigkeit als Bildredakteur zeichnet sich Amissah auch als Autor und Redakteur für verschiedene Publikationen und Medienhäuser verantwortlich. In den letzten vier Jahren agierte er als Co-Kurator bei der photoSCHWEIZ und übernahm zudem die Hauptkuratorenschaft der Ausstellung "Black Art Matters". Amissah widmet sich als Bildredakteur, Redakteur, Kunstvermittler und Kurator an der Schnittstelle von Bild und Wort. Derzeit arbeitet er freiberuflich zwischen Berlin und Zürich für Kund*innen wie die Boros Collection, Migros Magazin, akut Mag und photoSCHWEIZ. Zu seinen weiteren Engagements zählen Gastvorträge an Bildungseinrichtungen wie der F+F Schule für Kunst und Design und der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf. Darüber hinaus war er an verschiedenen Kulturprojekten beteiligt, darunter für das Schauspielhaus Zürich, documenta fifteen, VOGUE Germany digital, sowie Ausstellungsbeteiligungen im Aargauer Kunsthaus und dem Museum für Gestaltung Zürich."

BLACK MASCULINITIES nutzt das Medium der zeitgenössischen Fotografie, um das breite Spektrum und die beeindruckende Vielfalt Schwarzer Männlichkeit zu zeigen. Aufgenommen durch die Linsen von 22 Black (or) People of Colour aus aller Welt wird die stereotypisierte Verschränkung von Schwarzer Identität und Maskulinität dekonstruiert und mit einer neuen Wertehaltung aufgeladen. Eingebettet in eine lange Geschichte der Sklaverei, des Rassismus und der Unterdrückung wird Schwarze Männlichkeit bis zum heutigen Tage oft subtil als aggressiv, hypersexuell und gewalttätig dargestellt. Diese gängigen Repräsentationsmechanismen der visuellen Kultur werden in diesem Band nicht nur durch sorgfältig editiertes Bildmaterial der Kunstschaffenden aufgebrochen, sondern auch durch eine textliche Ebene ergänzt und sichtbar gemacht. Seit den Anfängen der Fotografiegeschichte bleiben BPoC-Fotograf*innen auf allen möglichen Ebenen der Kunstproduktion unterrepräsentiert. Der Bildband funktioniert als vorstellender Index und Plattform für genau jene Fotograf*innen und bewirkt eine nachhaltige Sichtbarkeit. Für alle von uns.

  • P04_HatjeCantz_digital_Eric Asamoah
  • P04_HatjeCantz_digital_Ussi'n Yala
  • P04_HatjeCantz_digital_Lakin Ogunbanwo
  • Black_Masculinities_Cover_digital
  • Black_Masculinities_BackCover_digital