Benjamin Kis wurde 1986 in München geboren wo er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Er begann zunächst als Autodidakt, was später in einem Studium mit einem Bachelor of Arts Abschluss in München mündete. Seine Erfahrungen in vielen Bereichen der Fotografie, ermöglicht es Ihm, Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Letztendlich konzentrierte er sich auf Dokumentar- und Porträtfotografie. Es zieht Ihn oft zu Geschichten, die für die Allgemeinheit nicht, oder nur schwer zugänglich sind. Er selbst nennt sie „hinter verschlossenen Türen“.
Serien
photoMÜNCHEN 19
201910 Bilder
Fukushima, 11. März 2011. An diesem Tag traf Japan eine schwere Katastrophe. Ein gewaltiger Tsunami führte zu Zerstörung, fliehenden Menschen, ganze Landstriche ausradiert und nicht zuletzt dem zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Daichi. Meine Reise führte mich 2015 durch nahezu alle verstrahlten Gegenden, in Geisterstädte, unbefahrbare Straßen, verlassene Fahrzeuge oder gar nahezu vollständig wiederhergestellte Städte. 2019 kehrte ich zurück. Mein Ziel war es die Locations der letzten Reise aufzusuchen um einen direkten Vergleich zu haben. Nicht nur meine alten Pfade beschäftigten mich auf der Reise. Durch die voranschreitenden Aufräumarbeiten war es mir möglich, vorher unzugängliche Bereiche zu erschließen. Außerdem gelang es mir Zugang zu den „roten Zonen“ zu erhalten in denen die Zeit tatsächlich still zu stehen scheint.
Ganze Arbeit ansehen
