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photo INTERNATIONAL
Alle Fotograf·innen

Caroline Fink

2021 · 2020
Caroline Fink

Caroline Fink, 42, legt den Fokus als Fotografin auf alpine Landschaften und insgesamt auf Orte, die nah am Ursprung der Natur liegen. In ihren Bildprojekten zeigt sie das, was sie in diesen Gebieten erlebt und entdeckt, worüber sie staunt und was sie bewegt. Denn nur das – davon ist sie überzeugt – hat die Kraft, andere zu inspirieren. Sie lebt mitten in Zürich, verbringt indes einen grossen Teil ihrer Zeit draussen. Am liebsten dort, wo es wild und still ist.

Serien

photoSCHWEIZ 2021

  • 3 Bilder

    In unserer Vorstellung ist ein Dschungel dicht und tropisch. Das alte persische Wort «Jangal» bedeutet indes einfach «Wald». Die Vorahnen unserer Bäume kamen ebenfalls aus dem Osten: aus Gebieten, in denen es keine Eiszeit gab, etwa aus den hyrkanischen Wäldern im Iran. So kommt dieses Bildprojekt zu seinem Namen. Entstanden sind die Fotografien im Sihlwald, der sich zum «Urwald» zurückentwickelt. Er liegt an der Bergkette des Albis nahe Zürich.

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photoSCHWEIZ 2020

  • 3 Bilder

    «Wilderness» nennt Caroline Fink ihr aktuelles Bildprojekt. In diesem setzt sie sich mit Wildnis auseinander. Dabei versteht sie Wildnis als Ort, der uns ahnen lässt, wie die Welt war, als der Mensch Teil der Natur war und nicht die Natur – vermeintlich – dem Menschen Untertan. Überdies interessiert sie aus heutiger Perspektive die Wildnis in ihrer Funktion als Gegenentwurf zur Zivilisation: der Wald, das Ödland, das Hochgebirge – diese Orte entzogen sich seit jeher der Kontrolle der Machthabenden. Was als kollektives Verständis bis in unsere Zeit wirkt. So bleibt es in unserer Gesellschaft eine Form von Subversion, Wildnis entstehen zu lassen oder sich in die Wildnis zu begeben. Die tiefste Wildnis erlebte Caroline im kanadischen Yukon und in finnischen Wäldern, doch auch in den Alpen entdeckt sie immer wieder Orte wie die hier gezeigten (v.l.n.r.): «Inbetween Times» (Glarner Alpen), «Origin No. 1» (Val Grande) und «Elves' Kosmos» (Val Verzasca/Valle Maggia).

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