Initially an Urban Photographer driven by her background in Geography and her interest in our perception of space, Daria Martinoni's conceptual photo series now address the impact of human behaviour and consumerism on the environment. Daria’s style is characterised by her ability to turn ordinary, often overlooked subjects into striking images that spark conversations about pertinent issues.
Serien
photoSCHWEIZ 2025
5 Bilder
The Anatomy of Obsolescence (a Journey of Curiosity). What is the inside of a computer mouse and what parts does a pepper mill consist of? The images reveal the inner workings of consumer goods and visualise their beauty and quality - or lack thereof. The disassembly of everyday objects is revealing of our consumer society. Were these objects designed to be repaired in the event of a defect and to give their users many years of pleasure, or were they designed to be thrown away and replaced after a short life? This work is also a tribute to human creativity, whose uniqueness is being challenged by the advent of artificial intelligence (AI), and to curiosity, perhaps one of the last human talents not (yet) under pressure from AI.
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photoSCHWEIZ 2024
7 Bilder
Plastic is everywhere, in bottles, packaging and many, many other everyday objects. Yet, not all plastics are created equal. Plastics are a large family of different materials, each with its own properties, applications, and health and environmental impacts. Polyethylene and Polypropylene are the two most commonly produced and used types of plastic. They carry the Resin Identification Codes 2 (High Density Polyethylene), 4 (Low Density Polyethylene), and 5 (Polypropylene). The images are part of the series "Living in the Age of Plastic", which aims to compile an overview of the types of plastic ubiquitous in our lives, to create a visual world that expands our verbal notion of plastics, and to provide information to support consumer decisions.
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photoSCHWEIZ 2023
10 Bilder
Living in the Age of Plastic. Warum haben wir differenzierte Begriffe für Stoffe oder Holz, aber nur einen für Plastik? Plastik ist überall, in Flaschen, Verpackungen und vielen anderen Alltagsgegenständen. Aber Plastik ist nicht gleich Plastik. Kunststoffe sind eine grosse Familie von Materialien mit verschiedenen Eigenschaften und Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Anfangs der 1980er Jahre wurde daher ein Recycling-Code eingeführt in Form einer Zahl von 1 bis 7 in einem Dreieck, der auf vielen Plastikprodukten zu finden ist. In dieser Arbeit inszeniere ich Plastikobjekte als Stillleben; jeder Plastikart ist neben ihrem Recycling-Code eine Farbe zugeordnet. Ziel ist, eine visuelle Welt zu schaffen, die unsere verbale Vorstellung von Plastik erweitert; einen Überblick zu schaffen über die Plastikarten in unserem Alltag; verlässliche Konsument:innen Informationen bereitzustellen.
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photoSCHWEIZ 2021
7 Bilder
Als “urban photographer” ist eigentlich die Stadt mein Tummelplatz. Letzten Frühling, als wir auf Grund Covid-19 angewiesen waren, zu Hause zu bleiben, wurde meine Welt über Nacht plötzlich klein, sehr klein. Meine Welt reduzierte sich auf meine Wohnung. Angesichts der ausserordentlichen Situation schien es mir passend, auch fotografisch mit etwas für mich neuem, ungewöhnlichem zu reagieren. So begann ich, meine Wohnung mit neuen und aufmerksamen Augen zu erkunden nach dem Schönen im Kleinen, in den Details aus dem Zusammenspiel von Licht, Raum, Gegenständen und Oberflächen. Gefühle wie Unsicherheit, Überforderung, Sehnsucht, Hoffnung machten sich breit auf engem Raum. Jede Woche machte ich ein Foto als Ausdruck meiner vorherrschenden Gefühlslage in dieser Woche. Entstanden ist die Serie: “Und plötzlich wird die Welt klein, sehr klein”.
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photoSCHWEIZ 2020
4 Bilder
Die vier Bilder stammen aus der Serie “Die Turmspringer*innen”. Der Journalist Max Rauner beschreibt die Kante der Sprungturm-Plattform als Grenze zwischen widerstreitenden Mächten. Sie trennt Nichtspringen und Springen, festen Boden und freien Fall, Scheitern und Überwinden, Ausgelacht werden und Angeben, Schmach und Stolz (ZEIT Wissen Nr. 4/2018). Zu ängstlich, um selber vom Zehnmeter zu springen, beobachte ich in dieser Arbeit diejenigen, die mutig genug sind, sich der Entscheidung an der Kante zu stellen: Die wild Entschlossenen, denen das Denken nicht in die Quere kommen darf; die Zweifelnden, die sichtliche Kämpfe ausfechten; die, die Anlauf nehmen, und die, die sich einfach fallen lassen; die, die mit Genuss und die, die aus Verzweiflung springen. Zwei Sekunden vom Absprung bis zum Eintauchen, zwei Sekunden wie eine Ewigkeit. Was bleibt, ist Ruhe.
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