Joshua Amissah wurde 1995 in der Schweiz geboren und studierte vor dem Design Studium Fine Arts und Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste. Momentan lebt Amissah in Berlin und war zuletzt als Photo Editor Intern bei der deutschen VOGUE in München beschäftigt. Nebst seiner Erfahrung als Bildredakteur schreibt und fotografiert er auch persönlich für verschiedene Publikationen und Auftraggeber. Ebenfalls ist Joshua Amissah Teil des Offspace – Kollektivs Bild8005 in Zürich, dessen Projekträume aufstrebenden und etablierten KünstlerInnen eine alternative Plattform bietet. In den Jahren 2019 und 2020 wirkte er als Co-Kurator der photoSCHWEIZ mit und war ebenfalls Kurator der BLACK ART MATTERS Ausstellung.
Serien
photoMÜNCHEN 19
201910 Bilder
Die Serie „STRANGERS“ bestehend aus analogen Archivbildern und Reproduktionen thematisiert Anonymität, Distanz sowie das Streben nach Nähe während unseren dystopisch anmutenden Zeiten. Anhand von digitalen und physischen Collagen spielt Joshua Amissah mit unserer Wahrnehmung von Portraitaufnahmen, und stellt genau diese gleichsam in Frage. Ein fundamentales Element seiner eigenen kreativen Praxis ist die analoge Dokumentation von jungen Individuen, mit welcher er eine anthropologische Studie über Selbstdarstellung, Gender, Subkulturen, Mode und das Ideal der ewigen Jugend schafft. Gruppenausstellungen mit Beiträgen von Amissah als Kunstschaffender umfassen unter anderem das Folkwang Museum Essen, Industria Kulturfestival, NRW-Forum in Düsseldorf, Museum für Gestaltung, die Charity exhibition „Art with Heart“, sowie das Kunsthaus Zürich.
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