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Alle Fotograf·innen

Lorenz Andreas Fischer

2026 · 2025 · 2024 · 2023 · 2022 · 2020
Lorenz Andreas Fischer

Lorenz Andreas Fischer ist freischaffender Fotograf mit den Schwerpunkten Landschaft, Natur, Wildlife und Outdoor. Um kraftvolle Bilder zu kreieren, setzt er auf eine reduzierte Bildsprache. Er ist Partner von Nikon und Fotograf SBF. Seine Bilder wurden vielfach prämiert, z. B. als Wildlife Photographer of the Year oder als bester Europäischer Naturfotograf. Er hat einen Masterabschluss in Biol

Serien

photoSCHWEIZ 2026

  • King Magezi

    3 Bilder

    Glauben Sie, hier in einen Spiegel zu blicken? Würden Sie sagen, der Unterschied zwischen Ihnen und den gezeigten Porträts liegt bei knapp über 1%? Kaum! Aber so ist es - jedenfalls genetisch gesehen. Im Erbgut des Schimpansen und uns Menschen gibt es einen Unterschied von lediglich 1.2 %. Und dennoch liegen zwischen Tieren und uns ganz offensichtlich Welten.

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  • Maman

    3 Bilder

    Landschaften und Tiere reizen mich als Motive nach wie vor am meisten. Banal ausgedrückt geht es in der Fotografie jedoch einfach um starke Motive, die gekonnt inszeniert sind. Am Guggenheim-Museum in Bilbao mit seiner grandiosen Architektur kann man seine kompositorische Ausdruckskraft schärfen.

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photoSCHWEIZ 2025

  • Nazaré 1

    3 Bilder

    Kraft, Dynamik, Eleganz - kaum ein anderes Tier versinnbildlicht diese Eigenschaften besser als Pferde. Die weissen Pferde der Camargue stehen darüber hinaus für wilde Unzähmbarkeit. Die Fohlen von Camargue-Pferden kommen erstaunlicherweise dunkel auf die Welt. Erst mit der Reife setzt sich die helle Farbe durch. Die Weite und Freiheit verheissende Atmosphäre der Camargue mit den durch die Salzmarschen stiebenden Pferden sind legendär. Ich habe versucht, diesen Geist in Bildern einzufangen. Urteile selber, ob es mir gelungen ist.

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  • Arbeola 2

    3 Bilder

    Schnee und Wind sind grossartige Künstler. Wenn die Bedingungen stimmen, entstehen Skulpturen von einzigartiger Schönheit und Fragilität. In der Bündner Bergwelt bin ich nach Neuschneefall und Sturm auf eine aussergewöhnliche Laune der Natur gestossen. In der Postproduktion habe ich die Motive sehr hell, sehr dunkel und schwarzweiss akzentuiert.

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photoSCHWEIZ 2024

  • Tinto 2

    3 Bilder

    Wir leben in einer Epoche, die auch als Anthropozän bezeichnet wird. Der Mensch prägt die Umwelt entscheidend - lokal, aber auch im globalen Massstab. Bereits seit 3000 Jahren werden in Andalusien im Gebiet des Cerro Colorada, dem farbigen Berg, Erze abgebaut. Die Lagerstätten beherbergen mit Schwefel verbundene Schwermetalle wie Eisen und Kupfer. Natürliche, mikrobielle Prozesse lösen die Metalle und den Schwefel seit Urzeiten im einsickernden Wasser auf. Dadurch ist der benachbarte Fluss rot eingefärbt und sehr sauer. Sein passender Name: Rio Tinto, der rote Fluss. Im heutigen industriellen Abbauprozess fallen grosse, Mengen an belastetem Wasser an, das in Absetzbecken verdunstet wird. In diesen Becken entstehen Formen und Farben wie von einem anderen Stern, die aus der direkten Vogelperspektive zu abstrakten Kunstwerken werden.

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photoSCHWEIZ 2023

  • 3 Bilder

    Street Photography Schon vor Jahren sind mir an einem Alpenpass sehr symmetrisch stehende Stämme von Bergföhren aufgefallen. Ich wusste sofort, dass dies – die richtigen Bedingungen vorausgesetzt – ein Motiv für mich sein kann. Am sinnvollsten erschienen mir Schnee und diffuses Licht, um die Kontraste und die grafische Wirkung herausarbeiten zu können. Am Tag X fuhr ich los und entdeckte bereits vor dem eigentlichen Ziel lohnende Motive. Der physische Aufwand hielt sich in sehr überschaubaren Grenzen: Alle Motive habe ich direkt neben der Strasse entdeckt. Davon ist auf den Bildern nichts zu spüren. Sie verströmen eine Atmosphäre von Ruhe, Abgeschiedenheit und Wildnis. Genau so gut hätte ein mehrstündiger Zustieg durch die winterlichen Alpen zum Ziel führen können, wie so oft bei meiner Arbeit. Das ist die Kraft der Fotografie.

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photoSCHWEIZ 2022

  • 3 Bilder

    Metamorphose 1 Ich beobachte die Veränderungen in den Alpen mit der Kamera schon seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Ansätzen. Die verbindende Klammer zwischen den einzelnen Arbeiten ist der Klimawandel, und das, was er im alpinen Lebensraum verursacht. In diesem Langzeitprojekt ist auch der Kunstbildband «Alpen – Ein Hochgebirge im Wandel» entstanden. Mit Fotodrohnen haben sich viele, neue Möglichkeiten aufgetan. Im vergangenen Alpenfrühling habe ich die starke grafische und formale Wirkung der lotrechten Luftfotografie an einer Vielzahl von Bergseen untersucht. Ich fand Möglichkeiten für eine klare Gestaltung in Kombination mit Reduktion und der Wechselwirkung von verblüffenden Farben, Formen und Strukturen.

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photoSCHWEIZ 2020

  • 10 Bilder

    Spanish Tales «Eine Wellenfront nach der anderen schickt der Atlantik in Richtung Land. Mit Wucht rollen die Wasserwalzen auf die Steilküste zu, zerbersten in Tausend kleine, weisse Tropfen. In unbestimmten Abständen prallen noch grössere Wellenpakete auf die Felsen. Die Brandung donnert, die Luft schmeckt salzig. An einem anderen Tag liegt das Meer still und ruhig da. Das Wasser glitzert, die Augen verlieren sich in der Unendlichkeit…». An der Küste gleicht kein Tag einem anderen! Der ewige Rhythmus der Gezeiten, die unzähmbare Macht des Ozeans, die Weite, die Küste, wo das Wasser auf das Land trifft, an den Felsen nagt und schleift, diese Nahtstelle der Elemente fasziniert mich. Im Norden von Spanien stehe ich an der Küste, lausche dem Wind, höre den Wellen zu und versuche zu ergründen, was sie zu erzählen haben. Die Kamera ist dabei und tritt in einen Dialog.

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