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photo INTERNATIONAL
Alle Fotograf·innen

Susanne Müller

2026 · 2025 · 2022
Susanne Müller

Susanne Müller wohnt in Zürich. Inspiration holt sie sich auf ihren vielen Fotowalks in Zürich und in anderen Städten. Dabei interessiert sie sich für Szenarien mit Aussagen zu gesellschaftlichen, ökonomischen und architektonischen Aspekten des Zusammenlebens. Ihre Arbeiten sind im weiteren Sinn der Streetfotografie zuzuordnen.

Serien

photoSCHWEIZ 2026

  • Alone in an empty room

    Markus Bossard

    7 Bilder

    Im Gegensatz zur üblichen Hektik in Ausstellungsräumen zeigt meine Fotoserie „Kunst im Blick“ ausschließlich Einzelpersonen in stillem Dialog mit einem Kunstwerk. Nicht das Kunstwerk steht im Fokus, sondern der Mensch davor. Dieser wird dabei zum eigentlichen Akteur vor der Kamera. Die Serie hält diese flüchtigen Momente der Kontemplation fest und lädt ein zur Reflexion über das Verhältnis von Kunst, Betrachtung und dem Akt des Sehens. Es ergeben sich Bildmomente, die überraschend, poetisch, manchmal skurril, aber nie gestellt sind.

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  • Deutschland wohin?

    Markus Bossard

    8 Bilder

    Meine Fotoserie zeigt Laienprediger in urbaner Umgebung beim Verkünden ihrer biblischen Botschaft. Trotz Skepsis oder Desinteresse des säkularen Publikums scheint ihr missionarischer Eifer ungebrochen. Mit ihren handgefertigten Plakaten oder ihrem eigenwilligen Outfit wirken sie rührend unbeholfen und etwas verloren. Allen gezeigten Szenen haftet eine leicht skurrile Note an.

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photoSCHWEIZ 2025

  • The tennis player and the man

    Markus Bossard

    7 Bilder

    Stadtlandschaften sind ein unerschöpflicher Fundus visueller Reize. Meine Streetfotografien stellen diese Vielfalt in den Mittelpunkt, indem ich Werbeplakate und Streetart mit realen Menschen in überraschenden Konstellationen bringe. Die so entstehenden Juxtapositionen erzeugen oft einen humorvollen oder ironischen Effekt. Sie laden dazu ein, unsere urbane Umgebung neu zu entdecken. Aufnahmeort der Fotos: London: 1-3, 5,6; Zürich: 4; Lyon: 7.

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photoSCHWEIZ 2022

  • Susanne Mueller

    10 Bilder

    In 170 Stunden von Moskau nach Vladivostok Ende September 2021. Nur wenig Einheimische sind in der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. So ist auch mein Vierbettabeil nicht immer ganz besetzt. Jeder Wagon hat seine Zugbegleiterin. Diese schaut peinlich genau, ob die Bettwäsche noch komplett ist und kein Abfall herumliegt. Am Nachmittag wird das Abteil sogar mit dem Staubsauger gereinigt. Eine sehr häusliche Atmosphäre auf Rädern! Aus dem Fenster zieht auf 8500 km das fast immergleiche Bild vorbei: Dörfer aus dunklen Holzhäusern mit auffälligen türkisfarbenen Fensterläden, unendlich weite, strohfarbene Ebenen von Birken und Mooren durchsetzt. Es ist eine monochrome, menschenleere und von vielen breiten Gewässern durchzogene Landschaft. Die Zwischenhalte sind zu kurz, um wegzugehen. So hielt mich die Transsib sieben Tage und sieben Nächte bei sich und gab mir ein Gespür für die endlosen Weiten Russlands.

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