1986 Beginn der künstlerischen Tätigkeit in Eigenregie,halbjähriges Bühnenpraktikum 1985 – 1986 Mitarbeit bei der Theaterschule „Spiel mit im Spiel“, Assistenz bei der Gestaltung der Bühnenbilder, Erarbeitung eigener Rollen,Italien/Bolzena 1997 – 1999 diverse Auftritte mit der Company von Stefan Maria Marb, Butoh-Tanz 2003 – 2019 Teilnahme an diversen Gemeinschaftsausstellungen 2016 Einzelausstellung Bayerisches Nationalmuseum, München, Brueghel Projekt Nachbau/Modell eines Bildes von Pieter Brueghel
Serien
photoMÜNCHEN 2020
10 Bilder
10 Sekunden – soviel Zeit bleibt mir, um mich in meinem «Black Room», den ich für diese Serie gebaut habe, zu positionieren. Der Zufall und die Unschärfe sind gewollt. Die Arbeiten stellen eine Reise durch die eigene Ikonographie dar. Zuerst entstand «Mary», die Protagonistin der märchenhaften, mystischen Ebene, die in unterschiedlichen Szenen und verschiedenen Kostümen (teilweise selbst produziert) ihre «Heldinnenreise» antritt. Hier wurde mit Collagentechnik und Photoshop gearbeitet. In der zweiten Phase werden die Szenen größtenteils real im Studio/Black Room aufgebaut. Alle Kostüme aus der «Mary-Zeit» werden Stück für Stück zu einem einzigen zusammengefügt und neu inszeniert. Für die nächste Ebene werden Außenaufnahmen mit dem Kostüm erstellt.
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photoMÜNCHEN 19
20199 Bilder
Diese Serie ist im letzten halben Jahr während der Covid Situation entstanden. Das Zurückgeworfen sein auf sich selbst, spiegelt unter anderem, in einem uns unvertrautem Ausmaß, die emotionale Ebene. Isoliert sein versus einer tieferen Begegungsmöglichkeit mit dem eigenen Dasein und die Chance die Herausforderung anzunehmen. Enge Grenzen werden gesetzt, die viele Freiheiten einschränken. Die Rahmenbedingungen verändern sich. Die Fragilität des Lebens, die immer da ist, zeigt sich deutlicher. Für mich als Künstler/in ist es eine spannende Geschichte diese Situation auf die gestalterische Ebene zu bringen. Die Sehnsucht nach Freiheit wächst. Neue kreative Wege tun sich auf und die Einschränkung kann sich in etwas Positives verwandeln. Ein anderer Aspekt dieser Arbeiten sind die Bedingungen des Frauseins und in diesem Zusammenhang die Fragen von Alter und Schönheit auch in Verbindung früherer Frauenschicksale. Vorstellungen zu untersuchen und aufzubrechen wie Weiblichkeit zu funktionieren hat, ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.
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