Nicole Schmid
Nicole Schmid (*1975, Schweiz) verhandelt Abwesenheit, Stille und das, was bleibt. Fotografische Fragmente, Archivspuren und Stimmen fügen sich zu essayistischen Konstellationen – als Medien des Erinnerns. Ihre Arbeiten begreifen Vergänglichkeit als Resonanz: Spur, flüchtiger Moment, leiser Nachhall.
Serien
photoSCHWEIZ 2026
10 Bilder
Das abwesende Haus (2025) ist eine visuelle Archäologie des ehemaligen Waisenhauses Heim Steig in Appenzell (1853–1984), das heute verschwunden ist. Aus Akten, Orten und Landschaften entwickle ich eine poetisch-fragmentarische Bildsprache, die Fürsorgebürokratie, eingeschriebene Ordnungen und verdrängte Geschichte als Erfahrungsraum von Abwesenheit sichtbar macht.
Ganze Arbeit ansehen10 Bilder
Die fotografische Serie richtet den Blick auf die Zwischenräume des Silvesterchlausen: auf Momente des Wartens, Umziehens und Innehaltens. Masken und Kostüme treffen auf banale Umgebungen, Symbolisches auf Routine. So verschiebt sich der Blick vom Spektakel zur Alltäglichkeit – das Ritual erscheint als fragile Praxis zwischen Öffentlichkeit und Intimität.
Ganze Arbeit ansehen6 Bilder
Territorien des Übergangs. Ein stillgelegtes Flughafengelände wird zum Terrain des Übergangs – ein Ort zwischen Vergangenheit und Neunutzung, Bewegung und Stillstand. In der Abwesenheit seiner Funktion verwandelt sich die Infrastruktur in eine topografische Landschaft aus Erde, Beton und Licht. Die Fotografien erkunden Erinnerung, Transformation und die fragile Dauer architektonischer Zeit.
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