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Alle Fotograf·innen

Olivier Schmid

2023 · 2022
Olivier Schmid

Olivier Schmid (*1978) lebt und arbeitet in Bern. Er ist fotografischer Autodidakt und widmet sich hauptsächlich der Landschaftsfotografie. Fasziniert von Wind und Wetter, Wolken und Weiten, zieht es ihn immer wieder in die Natur: sei es an die Aare oder in den Wald, in die Berge oder an den Atlantik, auf der Jagd nach dem perfekten Licht. Auch Streifzüge durch Städte inspirieren ihn, auf der Suche nach überraschenden Perspektiven, dem magischen Augenblick.

Serien

photoSCHWEIZ 2023

  • 5 Bilder

    Avenue de l’océan Himmel Horizont Meer Wellen kommen Wellen gehen Diese Farben Diese Formen Dieses Licht Himmel Horizont Meer Wellen kommen Wellen gehen Mit den Gezeiten Winden und Wolken Kommen und gehen Himmel Horizont Meer ----- Die Serie «Avenue de l’océan» ist eine fotografische Ode an den Atlantik – an den Atlantik als realen, aber auch imaginierten Sehnsuchtsort. Die fünf präsentierten Bilder sind Teil dieser Serie. Ich versuchte, die flüchtigen Farben, Lichter und Schatten, die fluiden Formen und Strukturen, wie Sehnsuchtsorte nie ganz greifbar, mit Langzeitbelichtungen festzuhalten. Gleichsam gemalt, lässt sich der Atlantik, seine Wandelbarkeit und Beständigkeit zugleich, seine Energie als Quelle der Ruhe und Kraft, am besten einfangen.

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photoSCHWEIZ 2022

  • 8 Bilder

    Zeitzeugen Verstreute Betonklötze am Strand, überdimensionalen Würfeln gleich, von spielmüden Göttern achtlos hingeworfen; verlassene Bunker auf heimtückischem Grund, von landwärts flüchtenden Dünen im Stich gelassen, durch die Gezeiten ins Rutschen geraten: Vor 80 Jahren von Zwangsarbeitern des Naziregimes zur Verteidigung gegen die Alliierten erbaut, prägen die Ruinen des Atlantikwalls noch heute viele Küsten Europas. So auch in Finistère in Frankreich. Trotz ihrer unheilvollen Geschichte üben diese anachronistisch anmutenden Monumente, ihrer Funktion beraubt, eine Faszination aus, der man sich nur schwer entziehen kann: bizarre Mahnmale monströser Weltgeschichte und grandiose Landschaftsskulpturen zugleich, von megalomanischen Geistern erdacht, von Licht und Schatten, Ebbe und Flut stets neu inszeniert, dem Untergang geweiht.

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