Peter Jäggi
Die Fotografie begleitet mich seit meiner Jugend. Die Theorie sog ich aus Büchern und Zeitschriften auf und setzte diese mit analogen Kameras um. Die Bilder entwickelte und vergrösserte ich in Schwarzweiss. Nach einer intensiven Phase in der Medizintechnik erhielt die Fotografie mehr Raum: Meine Schwerpunkte sind die Naturfotografie und immer mehr auch Bildideen aus dem urbanen und ruralen Raum als thematische Serien, gerne auch wieder in Schwarzweiss. Ich lebe in Uettligen, Bern.
Serien
photoSCHWEIZ 2026
9 Bilder
Kei Angscht - Keine Angst - No Fear Das Gedicht „Kei Angscht“ von Kurt Marti, dem preisgekrönten Berner Schriftsteller und Pfarrer, inspirierte mich, Angst visuell zu erkunden. Die lebendige Street-Art-Szene in Bern bietet den Rahmen, um Ängste, Sorgen und innere Stärke fotografisch darzustellen. Textfragmente aus dem gleichnamigen Song von Steff la Cheffe erweitern meine visuelle Arbeit um eine zusätzliche Dimension.
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photoSCHWEIZ 2025
6 Bilder
Die Serie „Immobile Zeitzeugen“ dokumentiert die tiefgreifenden Veränderungen, die der Bau der Schnellstrasse auf der Südseite des Simplonpasses im Val Divedro in den 1960er Jahren mit sich brachte. Die einst prächtigen Gebäude entlang der Verkehrsachse wurden verlassen und sind zu Ruinen zerfallen. Dennoch strahlen sie auch heute noch eine besondere Anmut aus, die im Winter besonders zur Geltung kommt, wenn die sie umhüllenden Pflanzen ihre Blätter verloren haben und die Strukturen der Gebäude sichtbar werden. Der Kontrast zwischen der beständigen Schönheit dieser Immobilien und der flüchtigen Bewegung des hektischen Verkehrs inspirierte mich zu dieser Serie.
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photoSCHWEIZ 2024
8 Bilder
Die Serie "Off-season" habe ich in Orbetello, Südtoskana, im Januar 2023 realisiert und wollte damit die spezielle Atmosphäre, die von diesem beliebten Touristenziel im Winterschlaf ausgeht, festhalten: Das Strandleben macht Pause. Melancholie liegt über der Bucht. Wind und Salzwasser haben flüchtige Strukturen geschaffen. Die Strandanlagen sind notdürftig geschützt und die Elemente nagen unaufhörlich an der Infrastruktur. Treibgut am Strand bleibt liegen und Spaziergänger geniessen die Winterruhe.
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