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Alle Fotograf·innen

Jurika & Roberto

2026 · 2025 · 2024 · 2023 · 2022 · 2021 · 2020
Jurika & Roberto

Roberto Carbone Fotograf Jurika Kunz Make-up Artist & Model

Serien

photoSCHWEIZ 2026

  • Tempus Fugit

    1 Bild

    Tempus fugit the digital disconnect Tempus fugit the digital disconnect lässt sich als Reflexion über das rasche Vergehen der Zeit in der heutigen digitalisierten Welt interpretieren und ruft dazu auf, sich bewusst Momente der digitalen Entkopplung zu gönnen, um die eigene Zeit intensiver und bedeutungsvoller zu erleben.

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photoSCHWEIZ 2025

  • Einsamkeit

    7 Bilder

    Die Papierfabrik Scheufelen, 1855 gewgründet, stellte einst auf einem 250.000m2 grossem Areal als erste Papierfabrik der Welt, maschinell zweiseitig gestrichenes Kunstdruck Papier her. 1967 erhält Scheufelen, als erste deutsche Firma überhaupt, einen Auftrag von der NASA. Es soll ein nicht-brennbares Papier entwickelt und für die Apollo 12 Mission produziert werden. Ab 1984 begann aufgrund steig

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photoSCHWEIZ 2024

  • Roberto-Carbone001

    10 Bilder

    Amor fati Der Untergang Süditaliens Italiens Süden stirbt, nicht metaphorisch sondern wörtlich gemeint. Der Heimatort meines Vaters gleicht einer Geisterstadt, jeder der kann flüchtet auf der Suche nach Arbeit in den Norden Italiens. Das Land leidet an Kinderlosigkeit und Überalterung. Die Hälfte aller Meereslebewesen ist in den letzten 40 Jahren verloren gegangen. Schätzungen zufolge treiben de

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  • Roberto-Carbone001

    2 Bilder

    Die Legende von Kuchisake-onna In der Heian-Zeit lebte ein Samurai, der eine wunderschöne Frau hatte. Weil er sehr eifersüchtig und jähzornig war, schlitzte er ihr mit seinem Schwert den Mund von einem Ohr zum anderen auf, im Glauben, dass sie ihn betrogen hatte. Laut der Legende war die Frau danach verflucht und zieht in nebligen Nächten, mit einem Fächer vor dem Gesicht, durch die Straßen. Trifft sie eine Person, fragt sie sie, ob sie schön ist. Wenn die Person "Ja" antwortet, nimmt sie den Fächer weg, sodass ihr entstellter Mund zu sehen ist und fragt, ob sie immer noch schön ist. Antwortet die Person mit Ja, schneidet sie ihr den Mund so auf, dass er so aussieht wie ihr eigener. Verneint der Befragte die Antwort, wird er von ihr getötet. Auf der Metaebene soll die Arbeit auf Misogynie hinweisen, ein Weltbild das von einer niedrigeren Relevanz oder Wertigkeit von Frauen ausgeht und tief in etlichen menschlichen Kulturen verankert ist. Misogynie ist eine auf Frauen gerichtete Form von Menschenfeindlichkeit. Erscheinungsformen sind fehlende Empathie und Unterstützung von Frauen, strukturelle, wirtschaftliche und rechtliche Ausgrenzung oder Benachteiligung. Geringe Anerkennung der Arbeit von Frauen. Verantwortungsumkehr, Verächtlichmachung, Objektifizierung, Gewalt gegen Frauen und Femizid, die Tötung von Frauen als extreme Form der geschlechtsbezogenen Gewalt im Kontext patriarchaler Geschlechterdifferenzen.

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photoSCHWEIZ 2023

  • Oklahoma Red

    3 Bilder

    Pollastrini 1889 Der Reichtum der Meere schien lange Zeit unerschöpflich – leider leben nur die Menschen über der Wasseroberfläche in dieser Illusion, denn Fisch ist nicht in unbegrenzten Mengen vorhanden. Die weltweite Überfischung gilt heute als eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit der Meere und das Überleben seiner Bewohner. Schon heute sollten wir vier Fünftel aller Fischbestände eher schonen, anstatt sie weiter intensiv und an der Grenze ihrer Belastbarkeit zu befischen. Am Meeresgrund befinden sich besonders sich verlorengegangene Netze, sogenannte Geisternetze. Sie machen rund 46 % des sich im Meer befindenden Plastiks aus und zersetzen sich nicht nur langsam zu Mikroplastik, sondern sind auch eine tödliche Gefahr für Fische, Meeressäuger, Schildkröten und Vögel, die sich darin verfangen und sterben. Pop Art Motive sind häufig aus der Alltagskultur und der Welt des Konsums entnommen. Oft sind es triviale Motive, deren Bedeutungsinhalt mit extremer Farbigkeit aus dem Kontext gerissen wird. Kunst wid massentauglich und zugleich eine ironische Kritik an unserer Konsumgesellschaft. Es begann als Rebellion gegen traditionelle Kunst, man war der Meinung, dass die in Museen gezeigte oder in Schulen gelehrte Kunst nichts mit der realen Welt zu tun hat. Möchten sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren besuchen sie den Artist Talk am 10.01.2023 / 18:00 im photoFORUM

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photoSCHWEIZ 2022

  • 11 Bilder

    From the Tram: A Tribute to Robert Frank ist ein Langzeit Projekt mit dem ich im Winter 2019 mit meinen CAS Foto Klassen als schlechtwetter Alternative für einen Praxis Tag Fotografie begonnen habe. Die Aufgabe bei diesem Projekt ist die ganze Strecke des Tram Nummer 4 abzufahren, bei jeder Haltestelle auszusteigen und so lange zu fotografieren bis das nächste Tram kommt. Als Inspiration dazu diente mir die Arbeit From the Bus die 1942 from schweizer Fotografen Robert Frank fotografiert wurde. Bei From the Tram trifft serielles Arbeiten auf finden des Motivs unter Zeitdruck und Bildgestaltung zusammen und es zwingt einen sich mit der Street Fotografie auseinander zu setzen.

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photoSCHWEIZ 2021

  • 3 Bilder

    Maifinito: Bellezze Incompiute In Italien wurden seit Mitte der siebziger Jahre über 2 Millionen meist illegale Rohbauten erstellt, ein Grossteil davon mit über 8 Milliarden Steuergeldern. Realisiert von Politikern, Spekulanten und privaten Investoren. Die Mahnmale der Misswirtschaft und Planungsfehler stehen auf über 2000 Hektaren Land. Die unvollendeten Gebäude auf meinen Aufnahmen in der Umgebung von Lecce in Apullien, sind häufig die Folge gescheiterter Familienplanung. Zu viele Stockwerke werden gebaut, damit die ganze Familie unter einem Dach leben kann. Doch meistens ziehen die Kinder fort, Geschwister kommen nicht miteinander aus, oder wollen sich an den Bauplänen der Eltern nicht beteiligen. Da ein grosser Teil der Bevölkerung dieses Vorgehen toleriert oder sogar damit sympathisiert ist es nicht verwunderlich, das nachträglich, wenn überhaupt, eine Baubewilligung in Form eines Condoni, eine Art Ablasshandel erstellt wird. Die Häuser wirken oft gespenstisch, wie es der italienische Musiker Sergio Endrigo in seinem Lied La Casa ironisch besungen hat: Es war ein sehr schönes Haus, ohne Decke ohne Küche. Du konntest nicht hineinkommen, weil es keinen Boden gab, du konntest nicht ins Bett gehen weil es in diesem Haus kein Dach gab. Du konntest nicht pinkeln, weil es dort kein Töpfchen gab. Aber es war wunderschön, an der Strasse der verrückten Nummer 0 Da meine Bilder schon über 6 Monate im Schlafzimmer hängen, entdeckte ich, beim Anblick dieser seit bald 50 Jahren vor sich hin marodierenden Gebäude, die Fassadentheorie, wonach der Mensch in seinem Verhalten nur eine dünne moralische Fassade besitzt, die durch Kultur und Zivilisation entstanden ist und seine egoistische und destruktive Natur überdeckt. In Krisensituationen und unter emotionalem Druck kann diese Fassade leicht zusammenbrechen, sodass amoralische und asoziale Tendenzen die Oberhand gewinnen.

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photoSCHWEIZ 2020

  • 8 Bilder

    Tenkara ist eine über 800 Jahre v. Chr. alte Tradition des Fliegenfischens aus den Alpenregionen Japans, die vor allem von Hofadeligen und Samurais ausgeführt wurde. Ursprünglich wurden Bambus Ruten mit einer Leine aus Pferdehaar und künstlichen Fliegen aus natürlichen Materialen verwendet. Dabei ist die Ausrüstung minimalistisch und die Anzahl Fliegen radikal reduziert. Kebari sind traditionelle japanische Fliegen Muster, sie werden aus Seide, Fasan & Pfauen Federn und anderen natürlichen Materialien gebunden. Modernes Fliegenfischen wird meist ohne Wiederhaken ausgeübt und die Fische werden nach dem Fang wieder schonend zurück gesetzt (catch & release ).

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