Skip to content
photo INTERNATIONAL
All photographers

Peter Untermaierhofer

2020
Peter Untermaierhofer

Der 1983 in Eggenfelden geborene Fotograf Peter Untermaierhofer absolvierte eine Ausbildung zum Diplomingenieur für Medientechnik (FH) an der Technischen Hochschule Deggendorf. Seit 2008 beschäftigt er sich verstärkt mit der Fotografie und belegte an der James Cook University in Townsville, Australien, ein Semester Photography. 2009 legte er seinen fotografischen Fokus auf die verlassenen Orte. Seit 2013 zeigt Untermaierhofer seine «Lost Places» in internationalen und nationalen Einzel- und Gruppenausstellungen und Kunstmessen. Ende 2013 erschien der Bildband «Vergessene Orte im Ruhrgebiet». 2016 publizierte er neben seiner selbstverlegten Werkschau «Lost Places Retrospektive 2013 – 2016» ein Fachbuch mit dem Titel «Lost Places fotografieren», in dem Untermaierhofer seine Arbeitsweise erklärt und sich über die Schulter schauen lässt.

Series

photoMÜNCHEN 2020

  • 8 images

    Wie Relikte aus einer anderen Welt wirken die so genannten «Lost Places», vom Menschen verlassene und sich selbst überlassene Orte, die dem Verfall ausgesetzt sind. Der Fotograf Peter Untermaierhofer sucht seit einigen Jahren aufgegebenen Gebäuden, um sie mit seiner Kamera zu erforschen. Seine Expeditionen sind Reisen in die Vergangenheit. Bilder von Orten, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, öffnen sich. Peter Untermaierhofer hält in seinen Fotografien die morbide Schönheit des Verfalls und die Spuren der Vergänglichkeit vor dem endgültigen Verschwinden fest. Jedoch stets unter Einhaltung des selbst auferlegten Ehrenkodex zum Schutz der «Lost Places», der besagt: «Nimm nichts mit außer Bilder und hinterlasse nichts anderes als Fußspuren.» Also ich ca 2009 mit dem Fotografieren von verlassenen Orten angefangen habe, konnte ich mir nicht in meinen künsten Träumen vorstellen wie das mein Leben verändern werden würde. Der gesamte Alltag richtet sich mittlerweile nach dieser "Sucht", ständig neue verlassene Orte in Europa (und weiter) erforschen zu wollen. Ich spreche hier bewusst von Sucht, da es mittlerweile ähnliche Züge annimmt. Viele andere Sachen werden zurück gestellt, um sich die Reisen finanzieren zu können und Zeit zu finden. Of zum Leid der Freundin, welche mich zwar unterstützt und großer Fan meiner Bilder ist, aber auch oft drunter zu leiden hat, wenn sich bei mir wieder mal der Zeitplan ändert oder ich im Urlaub mehr oder weniger "zufällig" an nem Lost Place vorbei fahre um diesen auszuchecken. Ein Ende dieses Zwangs verlassene Orte fotografische festhalten zu wollen ist derzeit nicht mal ansatzweise in sicht :)

    View the full series