Das abwesende Haus (2025) ist eine visuelle Archäologie des ehemaligen Waisenhauses Heim Steig in Appenzell (1853–1984), das heute verschwunden ist. Aus Akten, Orten und Landschaften entwickle ich eine poetisch-fragmentarische Bildsprache, die Fürsorgebürokratie, eingeschriebene Ordnungen und verdrängte Geschichte als Erfahrungsraum von Abwesenheit sichtbar macht.