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photo INTERNATIONAL
Alle Fotograf·innen

Kurt Ochsner

2021 · 2020
Kurt Ochsner

Februar 2010, Aussentemperatur minus 2 Grad, ich springe zum ersten Mal mit Taucheranzug und Flasche in den Zürichsee. Ein Traum wird Wirklichkeit! Nach Abschluss der Tauchausbildung zum OWD folgt im April der erste Tauchgang im Salzwasser. Die Unterwasserwelt zieht mich in ihren Bann. So plane ich, mit Fotokamera ausgerüstet, Tauchferien auf den Philippinen. Ich hätte nie erwartet, welche Farbenpracht und welche Vielfalt an Makro Lebewesen im Meer zu finden sind. Meine Herausforderung wird es sein, diese fotografisch festzuhalten.

Serien

photoSCHWEIZ 2021

  • 7 Bilder

    Durch den Umstand, dass unter Wasser ohne Licht die Farben nicht zu sehen sind, ist das Licht die wichtigste Komponente beim Fotografieren. Und wie bringe ich das Licht in die richtige Position? Das Einfachste wäre, den Blitz auf das Objekt zu richten und die Ausleuchtung wäre somit erledigt. Diese Vorgehensweise gibt für mich langweilige Bilder. Da ich ausschliesslich im Makrobereich fotografiere, brauche ich eine andere Lösung. Darum benutze ich zwei verschiedene Snoot, um das Licht genau auf das Objekt zu führen. Mit dem 2-Armsnoot habe ich die Möglichkeit, mit dem Licht zu spielen; Winkel, Distanz, usw. Mit dem Punktlichtsnoot kann ich Kreise, Rechtecke oder Schattenspiele erzeugen. Da ich mich im Wasser nicht aufstützen kann, ist alles instabil. Zum Schutze der Natur berühren wir Taucher unter Wasser nichts. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich aus der Grösse der Objekte. Diese beginnen bei wenigen Millimetern und enden bei wenigen Zentimetern. Zudem bedingt eine Schärfentiefe von zwei Millimetern eine präzise Fokussierung. Diese grosse Herausforderung ist für mich der grosse Reiz an der Makrofotografie und treibt mich immer wieder aufs Neue an.

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photoSCHWEIZ 2020

  • 6 Bilder

    Ausgerüstet mit der Olympus OM-D EM1 Mark II gehe ich auf die Suche nach Klein- und Kleinstlebewesen. Die kleinen Tiere in ihrer Lebensumgebung zu fotografieren ist eine stete Herausforderung. Unter Wasser gibt es oft Strömungen, durch die Schwerelosigkeit bin ich instabil und die Landschaft darf nicht berührt werden. Die Objekte ins richtige Licht zu rücken, wird durch den Einsatz eines Snoot zusätzlich erschwert. Am Liebsten fotografiere ich Tiere, die nur wenige Millimeter bis 5cm gross sind.

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