Hans Feurer / La Muse
Vernissage Link verschickt
(ohne Namen)
„The beauty of a woman lays within her untethered soul“ Neomi Gamliel, (1980* in Bern), wanderte 1997 in die Niederlande aus um Kunst zu studieren. 22-jährig erhielt sie den Master in Modedesign der renommierten HKA, reiste regelmässig nach Antwerpen und Paris, wo sie unter anderem Viktor und Rolf bei den Shows assistieren durfte. Zurück in der Schweiz gründete sie ihr eigenes Modelabel „ presumed innocence“ mit welchem sie unter anderem an der Tokyo Fashion Week teilnahm. Nach etlichen Kollektionen, der Arbeit bei Cirque du Soleil und dem Opernhaus St.Gallen, nutzte sie ihre Erfahrung und Kreativität als Stylistin, Kostümdesignerin und Moderedaktorin für verschiedenste Zeitschriften und Videoproduktionen im In-und Ausland. Da Fotografie sowohl im Studium als auch bei ihren vielfältigen künstlerischen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielt und sie die europäische Kunstszene gut kennt, kam sie 2013 zum Kuratorium der Photo Schweiz. Nun hat die umtriebige Künstlerin in Form von „La Muse“, ihrem unkonventionellen, feministischen, rebellischen alter Ego eine Ausstellung für und mit Hans Feurer geschaffen, in der die Betrachtung der Bilder aus einer weiblichen Perspektive gezeigt werden.
„I LIKE TO SHOW A FREE WOMAN WHO’S SCARED OF NOTHING.“ Sie sind nicht nur wunderschön sondern immer ausdrucksstark, voller Kraft und eigensinnigem Willen: die Frauen die Hans Feurer in seinen Bildern zeigt verzaubern mit ihrer magnetisierenden Ausstrahlung. Der 1939 geborenen Schweizer Fotograf zog nach seinem Kunststudium nach London, wo er in den frühen 60-er Jahren als Graphikdesigner, Illustrator und Art Director gearbeitet hat. Nachdem er mit einem Landrover nach Afrika aufgebrochen ist und dort sehr intensive und prägende Jahre verbracht hat, mietete er sich in London in einem Studio ein und etablierte sich gegen 1967 als Fotograf. Mit seinen Arbeiten hat er immer wieder angeeckt, war und ist rebellisch. Ob er nun für Nova, Vogue oder den Pirelli Kalender fotografierte, ob Iman, Sakoyo oder ein noch unbekanntes Model, Hans Feurer geht keine Kompromisse ein. Etwas haben sie allerdings gemeinsam, seine Bilder, sie machen eins sehr klar: Hans liebt Frauen, nicht nur ihre Schönheit, sondern ihre schöpferische, einzigartige Kraft. Er hat ihnen allen ein Denkmal gesetzt, dass respektvoller und erhebender nicht sein könnte.
