Susanne Müller
Markus Bossard, wohnhaft in Zürich, ist seit über 40 Jahren mit der Kamera unterwegs, vorzugsweise im Bereich der Streetfotografie.
Series
photoSCHWEIZ 2026
Markus Bossard
7 images
Im Gegensatz zur üblichen Hektik in Ausstellungsräumen zeigt meine Fotoserie „Kunst im Blick“ ausschließlich Einzelpersonen in stillem Dialog mit einem Kunstwerk. Nicht das Kunstwerk steht im Fokus, sondern der Mensch davor. Dieser wird dabei zum eigentlichen Akteur vor der Kamera. Die Serie hält diese flüchtigen Momente der Kontemplation fest und lädt ein zur Reflexion über das Verhältnis von Kunst, Betrachtung und dem Akt des Sehens. Es ergeben sich Bildmomente, die überraschend, poetisch, manchmal skurril, aber nie gestellt sind.
View the full seriesMarkus Bossard
8 images
Meine Fotoserie zeigt Laienprediger in urbaner Umgebung beim Verkünden ihrer biblischen Botschaft. Trotz Skepsis oder Desinteresse des säkularen Publikums scheint ihr missionarischer Eifer ungebrochen. Mit ihren handgefertigten Plakaten oder ihrem eigenwilligen Outfit wirken sie rührend unbeholfen und etwas verloren. Allen gezeigten Szenen haftet eine leicht skurrile Note an.
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photoSCHWEIZ 2025
Markus Bossard
7 images
Stadtlandschaften sind ein unerschöpflicher Fundus visueller Reize. Meine Streetfotografien stellen diese Vielfalt in den Mittelpunkt, indem ich Werbeplakate und Streetart mit realen Menschen in überraschenden Konstellationen bringe. Die so entstehenden Juxtapositionen erzeugen oft einen humorvollen oder ironischen Effekt. Sie laden dazu ein, unsere urbane Umgebung neu zu entdecken. Aufnahmeort der Fotos: London: 1-3, 5,6; Zürich: 4; Lyon: 7.
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photoSCHWEIZ 2022
Susanne Mueller
10 images
In 170 Stunden von Moskau nach Vladivostok Ende September 2021. Nur wenig Einheimische sind in der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. So ist auch mein Vierbettabeil nicht immer ganz besetzt. Jeder Wagon hat seine Zugbegleiterin. Diese schaut peinlich genau, ob die Bettwäsche noch komplett ist und kein Abfall herumliegt. Am Nachmittag wird das Abteil sogar mit dem Staubsauger gereinigt. Eine sehr häusliche Atmosphäre auf Rädern! Aus dem Fenster zieht auf 8500 km das fast immergleiche Bild vorbei: Dörfer aus dunklen Holzhäusern mit auffälligen türkisfarbenen Fensterläden, unendlich weite, strohfarbene Ebenen von Birken und Mooren durchsetzt. Es ist eine monochrome, menschenleere und von vielen breiten Gewässern durchzogene Landschaft. Die Zwischenhalte sind zu kurz, um wegzugehen. So hielt mich die Transsib sieben Tage und sieben Nächte bei sich und gab mir ein Gespür für die endlosen Weiten Russlands.
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