Werner Mäder
Werner Mäder (1951) blickt auf eine lange Laufbahn als Kommunikationsberater für ein breites Spektrum bedeutender Unternehmen in der Schweiz und im Ausland zurück. Für inhaltlich und emotional überzeugende Lösungen setzt er bis heute gerne auf überra- schende Verbindungen von Wort und Bild. Er weiss, wie man mit Sprache Bilder erzeugt und mit Bildern Geschichten erzählt. Daraus erklärt sich seine Leidenschaft für die Fotografie, in der er seinen Ausdruck in einer eigenen Bildsprache findet. Ob er von einem Motiv oder von einem Gedanken aus- geht: seine Position ist dieselbe. Ihn ziehen Formen, Strukturen und Details in der Natur an, in denen er faszinierende Landschaften mit Tälern, Wüsten, Gebirgen und Höhlen entdeckt.
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photoSCHWEIZ 2026
6 images
Furchen der Pflugschar und Trockenmauern rund um die Felder mustern die kanarische Landschaft. Liegen diese Felder für alle Zukunft brach, weil Feriengäste den Bewohnern mehr als magere Ernten versprechen? Mein Objektiv rückt Bruchteilsekunden von über 15 Millionen Jahren bewegter vulkanischer Inselgeschichte in den Fokus der Aufmerksamkeit.
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photoSCHWEIZ 2025
3 images
Wäscheleinen gehören zu Italien wie Gelati, Pizza, Pasta und Espresso. Man findet sie überall – zwischen Sizilien und Milano. Und wie es Ikonen so auf sich haben, sind sie auch schon millionenfach fotografiert worden. In Venedig habe ich drei Wäscheleinen fotografiert, die als Triptychon so gut zusammen passen, dass sie zusammen eine verwirrende und surreale Wäscheleine bilden.
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photoSCHWEIZ 2024
10 images
Albanien - von Enver Hoxha zur modernen Demokratie. Mehr als hunderttausend Bunker soll Enver Hoxha von 1978 bis 1990 gebaut haben - viele davon stehen als Zeichen der damaligen Abschottung vom Rest der Welt heute noch. Aber das Land ist seit 1991 ein anderes geworden. Ein ausgeprägter Nationalstolz geht einher mit dem Wunsch nach einem baldigen Eintritt in die EU, dem stetig prosperierenden Tourismus, einer von Selbstversorgung geprägten Landwirtschaft, der Hoffnung auf wachsenden Wohlstand im ganzen Land und Visionen für ein boomende Hauptstadt.
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photoSCHWEIZ 2023
8 images
FOUND IN A LOST PLACE – EIN MUSEUM DER ZUFÄLLIGEN ZEUGEN Bis 2017 wurde hier Kunstdünger hergestellt, 2018 das Werk stillgelegt. Die letzten Arbeiterinnen und Arbeiter haben das Gelände verlassen. Seit fünf Jahren herrscht Schweigen in den Hallen auf dem stillen Gelände am See. Ein Ort der Verlorenheit. In den alten Büros und Lagerhallen haben sich unterdessen Zwischennutzungen eingenistet. Über alles hat sich ein feiner Hauch von «Lost Place» gelegt – ein Nachhall von zweihundert Jahren Geschichte, erzählt von den zufälligen Zeugen einer Epoche in einem Museum ohne Kurator und ohne Besucher.
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photoSCHWEIZ 2022
wernermaeder
7 images
"Er öffnete die schwere Tür, betrat die Kirche und spürte die Wärme, roch die jahrhundertealten heiligen Rituale, die Kerzen und den Weihrauch, hörte die hallenden Schritte auf dem Schieferboden. Die Lüster und Wandleuchter erhellten das weite Kircheninnere nur schwach. Aber ganz vorne, vor den beinahe leeren Kirchenbänken, war ein warmer Schein zu sehen. Der ganze Altar schien in Gold getaucht. Er leuchtete und lockte, Engel tanzten, ernste Heilige standen da und schauten grimmig." Dieses Zitat aus dem Krimi "Heimliche Fährten: Der sechste Fall für Gamache" von Louise Penny inspirierte mich zu dieser klerikalen Street-Photografie.
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